Zattoo verhilft Mediengruppe RTL zu Multiscreen

Alle bekannten Programme aus dem Hause RTL werden durch Zattoo künftig auf eine große Palette von Endgeräten transportiert. Die privaten Kanäle sollen als internetbasiertes TV pünktlich zum berühmten Sommerloch zu haben sein. Einziges Manko: Gratis-Nutzer werden die neuen Inhalte nicht abrufen können.

 

Das Web-TV Angebot von Zattoo hat sich schon länger als unkomplizierte Möglichkeit herausgestellt, konventionelles Fernsehen in Echtzeit mit der Anpassungsfähigkeit des Internets zu kombinieren. Die Zugänglichkeit für den Verbraucher wurde durch ein mehrstufiges Konzept aus kostenlosem TV mit Werbung, und kostenpflichtigem TV mit höherer Bildqualität und mehr Sendern, maximiert. Dabei fällt auf, dass Zattoo sich bemüht, auf möglichst vielen Plattformen präsent zu sein. Unabhängig von Betriebssystem oder Gerät, wird auf ein vergleichbares Fernseherlebnis hingearbeitet. Diese Herangehensweise will künftig auch RTL für sich nutzen.

Wird der Internetstream für die Sender obligatorisch?

Der Übertragungsweg Internet soll zum Türöffner für die Mediengruppe RTL werden. Bis zur Jahresmitte ist die Online-Übertragung von RTL, RTL II, RTL Nitro, Super RTL, VOX und n-tv geplant. Damit erhält Zattoo auf einen Schlag eine bedeutende Auswahl an privaten Inhalten, die bislang eine Schwachstelle unter den über 55 in Deutschland verfügbaren Sendern waren. Andre Prahl (RTL) verantwortet die hinzugewonnene Programmverbreitung: „Mit der Verbreitung unserer Programme durch Zattoo haben die Zuschauer eine weitere Möglichkeit, unsere linearen Free-TV-Angebote nun auch über das Internet zu empfangen. Damit eröffnen wir eine weitere Alternative insbesondere auch für die Nutzer, die unsere Programme drahtlos per WLAN auf Endgeräten wie Tablet-PC oder Smartphones empfangen möchten.“

Multiscreen: Hinter jedem Bildschirm sitzt ein potentieller Konsument

Im Gegenzug hat sich Zattoo einen international bekannten Partner ins Boot geholt, der auch weitere Medienunternehmen von einem Engagement überzeugen kann. Denn wäre es klug, RTL und seinen Werbekunden die hinzukommenden Smartphones, Tablets, Smart-TVs (Samsung und LG), Konsolen (Xbox 360), Set-Top-Boxen (VideoWeb) TV Box sowie Macs, PCs und Laptops (zattoo.com) bereitwillig zu überlassen? Zwar werden die Gratis-Nutzer so nicht erreicht, aber die Investition von 4,99 Euro pro Monat, 12,99 für drei Monate oder 44,99 Euro für zwölf Monate für das HiQ-Abo, ist einigen Nutzern ihr Fernsehvergnügen wert.

 

Nick Brambring, CEO Zattoo, wertet das Arrangement mit RTL als vollen Erfolg: „Das ist ein Meilenstein. Der deutsche Markt für Live-TV im Internet hat enormes Wachstums-Potential. Wir freuen uns über das Vertrauen von RTL in uns und unser Produkt. Die Kooperation kann wegweisend sein. Zattoo ist ein zuverlässiger und attraktiver Partner für Sendeanstalten. Gewinner sind natürlich auch die Nutzer, die ihr Live-Fernsehen auf allen wichtigen Endgeräten mit Internet-Anschluss empfangen können.“

Quelle: Zattoo

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