Zattoo macht wichtigen Schritt im B2B-Bereich

Der europäische Web-TV-Provider Zattoo bietet Multiscreen-IPTV-Plattformen an. Der erste große Kunde steht schon bereit. Für die Telecom Lichtenstein übernimmt Zattoo als externer Anbieter das IPTV Segment des Unternehmens.

Erstes Projekt dieser Art

Für das Schweizer Unternehmen wird dieses Projekt eine Jungfernfahrt. Zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens, übernimmt Zattoo sowohl das Hosting als auch das Management einer Multiscreen-IPTV-Lösung. Geplant ist das Projekt für die zweite Jahreshälfte 2014. Dabei muss dazu gesagt werden, dass Zattoo hierbei ausschließlich für die technische Umsetzung zuständig ist. Alle Endkundenbeziehungen liegen weiterhin in den Händen von Telecom Lichtenstein.

Technik von ABOX42

Um den technischen Anforderungen gerecht zu werden, nutzt Zattoo die Technologie von ABOX42. Die Set-Top-Boxen sollen sogar in der Lage sein, HbbTV Funktionen vollständig zu unterstützen. Präsentiert werden die STB’s zusammen mit der B2B-Lösung von Zattoo auf der ANGACOM 2014. Die Lösung wurde so flexibel wie möglich gestaltet, damit eine Markteinführung nur wenige Wochen in Anspruch nimmt und teure Kosten für Hardware und Infrastruktur vermieden werden. Die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten sehr positiv wahrgenommen. Der CEO von ABOX42, Matthias Greve, freut sich sehr darüber, dass Zattoo die markterprobte STB-Plattform für IPTV-Lösung gewählt hat.

Harte Konkurrenz

Der Wandel am TV-Markt bringt großen Wettbewerb mit sich. Am IPTV-Markt befindet sich Zattoo in einem erbitterten Konkurrenzkampf. Während das Unternehmen jahrelang so gut wie alleine regieren konnte, sind nun mehrere ernstzunehmende Konkurrenten am Markt. Mit Magine und Couchfunk wird die Luft für Zattoo zunehmend dünner. Verständlich ist daher, dass das Unternehmen auch im B2B-Bereich versucht, eine marktführende Position einzunehmen.

 

Seit 2012 bietet Zattoo deswegen neben dem klassischen Web-TV, auch Lösungen für die Netzbetreiber. Auch der CEO Nick Brambring bestätigt diese Entwicklung. Zattoo hat in seinen Augen schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie in der Lage sind, auch für Netzbetreiber TV-Services zu bieten. Diese will man zukünftig vor allem in Deutschland und der Schweiz anbieten. Besonders für kleine und mittlere Netzbetreiber erhöht dies die Chancen, einen eigenen TV-Dienst in das Angebot aufzunehmen. In wie fern das die Position am Markt für Zattoo positiv beeinflusst, wird sich zeigen. Eins ist jedoch Fakt, am Samstag (17.05.2014), wird Zattoo einige Kunden sehr glücklich machen. Da überträgt die Web-TV-Plattform das DFB-Pokal-Finale Dortmund gegen Bayern über den ARD Live Stream.

Quelle: Zattoo

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