Watchever nennt Fakten zur Nutzung – und verspricht Neues

Das Video-on-Demand-Portal Watchever hat erstmals Fakten zu den Gewohnheiten seiner Nutzer veröffentlicht. Zudem versprach der Anbieter vollmundig neue Features für seine Kunden.

Nutzung in Zahlen

Watchever hat erstmals konkrete Zahlen über die Nutzung seines VoD-Dienstes bekannt gegeben. Wie das Unternehmen mitteilte, schauten die aktiven Nutzer des Anbieters im September 2014 durchschnittlich 122 Minuten pro Tag Inhalte über das Portal. Diese Zeit entspricht in etwa der Länge eines Films oder zwei bis drei Serien-Episoden. Das erfolgreichste Format ist dabei die beliebte US-Serie „Breaking Bad“: Laut Watchever wurden seit der Bereitstellung der Folgen über 13 Millionen Einzelepisoden des Formats abgerufen.

Positive Außenwirkung

In der Pressemitteilung des Unternehmens werden die genannten Werte als Nutzung auf Rekord-Niveau bezeichnet. Angesichts der aktuellen Situation rund um Watchever scheint eine positive Meldung jedoch dringend nötig zu sein. Bereits seit längerem hält sich das Gerücht, dass der französische Mutterkonzern Vivendi den VoD-Anbieter verkaufen möchte. Ende September hatte dann der „Spiegel“ berichtet, für das Unternehmen mit Sitz in Berlin sei schlicht kein Käufer zu finden. In diesem Zusammenfang – und angesichts der extrem starken Konkurrenz in Form von Netflix, Amazon Prime Video und Maxdome – attestierte das Magazin dem VoD-Portal „kaum noch Überlebenschancen“.

Totgesagte leben länger

Auch wenn der Dienst vielerorts schon öffentlich abgeschrieben wurde, scheint sich Watchever jedoch weiterhin kämpferisch zu geben. Erst vor wenigen Tagen wurde die Auswahl der unterstützten Endgeräte um die Xbox One erweitert, während Watchever bis zum Jahresende über 1000 neue Titel in Form von Filmen und Serien-Episoden für die eigene Video-Bibliothek ankündigte. Auch weitere Neuerungen wurden in dieser Woche vollmundig angekündigt. Watchever-Geschäftsführer Karim Ayari ließ via Pressemitteilung verlauten: „Wir werden in Kürze einige innovative, technische Features für unsere Kunden zur Verfügung stellen, die ein Alleinstellungsmerkmal im Markt beinhalten.“. Was konkret damit gemeint ist, verriet der frisch gebackene Geschäftsführer noch nicht. Ayari hatte Mitte September die bisherigen Geschäftsführer Sabine Anger und Stefan Schulz als neuer Leiter des Unternehmens abgelöst – offenbar, um das Unternehmen näher an den Vorgaben des französischen Mutterkonzerns zu führen.

Quelle: Watchever

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*