Video-on-Demand boomt aber klassisches TV bleibt stark

Die Marktforscher von Deloitte haben in einer Studie die Entwicklungen der Mediennutzung im vergangenen Jahr 2014 erforscht. Ein starker und erwarteter Wachstum hat sich im Online-Medien-Bereich abgezeichnet. Doch auch das klassische TV ist als Medium noch lange nicht ersetzt.

Der Boom von Netflix und Co.

Dienste wie Netflix und Amazon erobern den Markt. Netflix gelang es dabei in nur wenigen Jahren einen Kundenstamm von knapp 40 Millionen Kunden aufzubauen. Diese Zahl ist weiterhin stark anwachsend. Der VoD-Bereich ist der sich wohl am schnellsten verändernde Bereich am TV-Markt. Viele Experten sehen darin eine Bedrohung, besonders für PayTV-Anbieter wie Sky. Doch Deloitte sieht dies momentan anders. Im Bereich des klassischen PayTV hat sich mit dem aufkommenden VoD-Anbietern wie Netflix nur wenig verändert. Dies liegt zuletzt auch daran, dass keiner der Anbieter die Wünsche der Kunden vollkommen erfüllen kann.

Entwicklung der Mediennutzung in Deutschland

Aktuell bleibt der Fernseher des Deutschen beliebtestes Medium. Mit 30 Prozent der Stimmen liegt der TV knapp vor dem Internet und hat im Vergleich zu 2013 noch zugelegt. Das Internet hat ein Wachstum von 10 Prozent zu verzeichnen. Doch wo es Gewinner gibt muss es immer auch Verlierer geben. Gedruckte Medien werden immer weniger genutzt. Zeitungen haben im Vergleich zu 2013 sogar ca. die Hälfte der Nutzer verloren. Der Grund liegt hierbei nicht zuletzt darin, dass es immer mehr internetfähige Geräte gibt.

Wachstum der internetfähigen Endgeräte

Egal wo man auch hinschaut, fast alles ist heutzutage vernetzt. Kaum einer kann sich ein Leben ohne das Internet mehr vorstellen. Neben den Smartphones, Tablets und PC’s gibt es seit geraumer Zeit noch eine weiteres Gerät, welches es in die Haushalte geschafft hat. Der Connected TV steht bereits in 44 Prozent der befragten Haushalte und 60 Prozent haben es sich vorgenommen einen Connected TV im kommenden Jahr zu kaufen. Dieser Wachstum ist auch der Grund dafür, dass immer mehr Videos und andere Bewegtbilder online genutzt werden (35 Prozent). Die anderen 65 Prozent und damit immer noch ein riesiger Anteil wird über den Fernseher konsumiert.

Quelle: Deloitte und hier

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