Vernetzte Flachbildschirme werden verstärkt mit Apps bestückt

Auf dem Tablet oder dem Smartphone geht fast gar nichts mehr, ohne die zahlreichen nützlichen Helfer. Anders als die Software auf einem PC, sind die kleinen Programme schnell und einfach installiert. Jetzt haben die Apps mit dem Smart-TV eine neue Geräteklasse für sich entdeckt.

 

Die Nutzung von internetbasierten Inhalten scheitert auf dem Flachbildschirm oft an der umständlichen Bedienungsweise. Abgesehen vom einfachen Abruf von Videos oder Musik-Streams, ist beispielsweise das Surfen im Internet mehr Qual als Vergnügen. Spezialisierte Apps sind daher ein guter Weg, um den unkomplizierten Zugang zu komplexen Inhalten zu erhalten.

Hohe Nachfrage nach Internetkonnektivität

Die Konnektivität mit dem Heimnetzwerk ist für alle modernen Fernsehgeräte eine Eigenschaft, die in den kommenden Jahren endgültig zum Standard wird. Schon heute suchen 80 Prozent der Endverbraucher beim Neukauf des Fernsehers explizit nach entsprechenden Geräten, wie die populäre Preisvergleich-Suchmaschine Idealo mitteilt. Das Verlassen der ausgetretenen Pfade von konventionellem Fernsehen führt bereits zu einer sinkenden Verweildauer der Zuschauer. Doch insgesamt erhöht sich die Zeit vor dem Smart-TV dank dem gebotenen Mehrwert. Denn eingefahrene Programmpläne repräsentieren längst nicht mehr die Bedürfnisse der Konsumenten. Der selbstbestimmte Medienkonsum findet über Aufzeichnungen, Onlinevideotheken und nun auch über Apps statt.

Persönliches Smart-TV durch Apps

Auf den tragbaren Endgeräten hat sich der Gebrauch von kompakten Anwendungen etabliert, der Brückenschlag auf den stationären Smart-TV hat gerade erst begonnen. Bei MEKmedia werden für Marken, unter anderem aus der Auto- und Fußball-Welt, Apps programmiert. Diese liefern neben Videomaterial auch allerhand weitere multimedial aufbereitete News und Infos. Die Anzahl der heruntergeladenen Apps lässt dabei auf einen aufkommenden Trend schließen. Während innerhalb des dritten Quartals 2012 monatlich im Schnitt 120.000 Anwendungen bezogen wurden, waren es im vierten Quartal bereits 500.000 je Monat. Im Januar 2013 konnten dann 1,8 Millionen Abrufe ermittelt werden. Damit wird der Smart-TV noch vielfältiger einsetzbar und kann individueller auf den Nutzer eingestellt werden.

Quelle: MEKmedia

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