TNS Convergence Monitors-Studie 2014 zeigt aktuelle Trends

Die Trends sind klar: Nutzer wählen ihre Inhalte immer individueller. Das stellte der TNS Infratest, beauftragt von Vodafone und der Tochter Kabel Deutschland, in einer jüngst veröffentlichten Studie fest. Der Trend zum Internetfernsehen nimmt laut der Studie ebenfalls stark zu. Dabei nutzen mehr und mehr Kunden individuell zugeschnittene Programmangebote.

Immer individueller

Ein Drittel der befragten Nutzer wählen ihre Inhalte aus Online-Mediatheken aus. Besonders die Nutzung mehrerer Mediatheken parallel, fiel während der Studie auf. So stieg die Nutzeranzahl mit multiplen Mediatheken von 11 Prozent im Jahr 2013 auf 18 Prozent in 2014. Eine parallele Entwicklung zeigt, dass der durchschnittliche Nutzer von mehreren verschiedenen Endgeräten auf Inhalte zugreift: 44 Prozent der Teilnehmer der Studie besitzen inklusive TV-Gerät und Smartphone oder Tablet mehr als 4 Endgeräte, die zum Schauen verwendet werden. Dabei geht der Trend, laut TNS Infratest, klar in Richtung Tablet-PC.

Kabelfernsehen holt auf

Im Bereich Kabelfernsehen, so ergab die Studie, werden mehr und mehr hochauflösende Inhalte nachgefragt. Damit finde eine Angleichung des Kabelfernsehens mit dem Bereich Satellitenfernsehen statt. Mit steigenden Zuwachsraten erhöhte sich die Nutzung privater Kabelsender von 18 auf 24 Prozent – im Satelliten-Bereich dagegen seien seit geraumer Zeit stagnierende Nutzerzahlen zu verzeichnen.

Repräsentativ für alle Anbieter?

Da die TNS-Studie von Vodafone in Auftrag gegeben wurde und Kabel Deutschland eine Tochter des Vodafone-Konzerns ist, ist es fraglich, ob die Studie für sämtliche VoD- und IPTV-Anbieter tatsächlich repräsentativ ist. Die 1500 befragten Nutzer sind zwischen 14 und 64 Jahren alt. Was die Studie jedoch sicherlich klar zeigt, ist der wachsende Trend hin zum Internet und Video-On-Demand-Fernsehen. Dabei findet eine Anpassung der Nutzer an die technischen Veränderungen und aktuellen Trends statt.

Ausblicke

Die sich abzeichnenden Entwicklungen scheinen also klar zu sein: Internetbasierte Inhalte und individuellere Nutzungstrends von Programmangeboten werden auch in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

Quelle: TNS-Infratest

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