Studie zeigt Trends im Bereich Video-on-Demand auf

Die aktuelle Studie „Global Trends in Video-on-Demand Technology“, veröffentlicht im Dezember vergangenen Jahres, deckt aktuelle Trends in diesem Bereich auf und zeigt, dass die Industrie in den vergangenen drei Jahren durch ein großes Wachstum gekennzeichnet war.

Grundlagen und Vorgehen der Studie

Die aktuellen Studienergebnisse stammen aus dem Erfassungszeitraum des Jahres 2012. Die Studie wird noch bis zum Jahr 2018 weitergeführt und die jeweiligen Ergebnisse regelmäßig veröffentlicht. Sie liefert wesentliche Erkenntnisse und tiefgreifende Einsichten in die Branche.
Die Studie analysiert die VOD-Inhalte nach Verwendern und den in Echtzeit übertragenen Titeln. Segmentiert wurde auch nach den unterschiedlichen VOD-Medien, inklusive Kabel, IPTV, Satellit und Internet und in Bezug auf das verschlüsselte Format.

Wichtige Studienergebnisse

Wie die Studie belegt, gibt es eine steigende Nachfrage für den Zugang zu Unterhaltung, wie beispielsweise für TV-Sendungen und Filme, welche auf unterschiedlichen Endgeräten abgerufen werden können.
Zuschauer möchten nicht mehr an ein festgelegtes Fernsehprogramm gebunden sein sondern selbst bestimmen, wann und wo sie sich Inhalte ansehen, die für sie von Interesse sind.

 

Um die Nachfrage zu befriedigen aber gleichzeitig illegalen Downloads und Streams entgegen zu wirken, haben Fernsehsender und Netzwerke Lizenz-Vereinbarungen mit Unternehmen, wie Comcast und DirecTV, geschlossen, um den Kunden VOD zu offerieren. Der Erfolg dieses Vorhabens hängt davon ab, wie viele Filmtitel zur Verfügung gestellt werden und wie leicht der Zugang zu diesen, über die entsprechenden Websites, für die Kunden gestaltet wird. Probleme bestehen dabei vor allem in Städten außerhalb von Nord-Amerika. Content-Eigentümer sind häufig nur schwer davon zu überzeugen, die entsprechenden Titel zu lizensieren, denn es besteht die Angst vor Piraterie und Umsatzeinbußen.

 

Weiterhin wurde festgestellt, dass Video-on-Demand via Kabel den größten Anteil zum Umsatz beiträgt. In Bezug auf die gestreamten Titel macht das Segment „Internet“ den meisten Umsatz aus.

Entwicklung der Absatzmärkte

Die Studie betrachtet auch die Entwicklung der weltweiten Absatzmärkte – sowohl in ihrer Gesamtheit als auch für jedes einzelne Service-Segment.
So wird offensichtlich, dass Nord-Amerika den größten Markt für VOD darstellt, dicht gefolgt von Europa, dem Mittleren Osten, Afrika sowie dem asiatisch-pazifischen Raum. Betrachtet man die Märkte weltweit, so ist in den USA, Frankreich und dem Vereinigten Königreich die Verwendung von VOD am größten.

 

Dabei stellt Frankreich den größten VOD-Markt im IPTV-Segment dar. Die Studie legt dar, dass auch im Vereinigten Königreich ein großer Anstieg von IPTV erfolgen wird, da große Anbieter, wie Virgin oder Sky, dieses Wachstum vorantreiben werden.

Die größten Anbieter für VOD sind derzeit Apple, Hulu, Netflix, BSkyB, DirecTV, Orange TC, Virgin Media, Comcast und die Time Warner Company.
Über IPTV wird Video-on-Demand künftig auch in vielen Regionen Chinas nicht mehr wegzudenken sein. Chinesische Betreiber werden dann ebenfalls auf den Markt strömen.

Fazit

Die Nachfrage nach Video-on-Demand ist weltweit steigend. Der Grund dafür liegt in der Flexibilität, die diese Technologie den Verwendern bietet. Mit VOD kann jeder selbst bestimmen, welche Inhalte er wann und auf welchem Endgerät ansehen möchte. Der Trend ist weltweit auf dem Vormarsch.

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