Studie: Jetzt kommt 3D!

04.01.2011; Nach einem schleppenden Verkauf 3D-fähiger Fernseher im Jahr 2010, rechnet das Marktforschungsunternehmen DisplaySearch nun mit einem rasanten Anstieg: Waren es im letzten Jahr 3,2 Millionen verkaufte Exemplare, sollen 2014 bereits 91 Millionen über die Ladentische gegangen sein.

Geräte ohne Content unattraktiv

So richtig eingeschlagen habe der Verkauf bisher auch noch nicht, heißt es im kürzlich veröffentlichten „TV Design and Features Report“, der vier Mal im Jahr vom renommierten US-Marktforschungsunternehmen „DisplaySearch“ herausgegeben wird. Paul Gray, Director of TV Electronics Research, hat dafür eine simple Erklärung: „Die Leute kaufen erst einen 3D-Fernseher, wenn auch 3D-fähige Inhalte zur Verfügung stehen. 2010 gab es einfach noch nicht genug.“ Gerade mal 40 Blue-Ray Titel wurden global gezählt, die sich in 3D abspielen lassen. Das Resultat: Nur 4% aller verkauften Modelle ab 40 Zoll waren 3D-fähig. Noch nicht überzeugende Qualität der Geräte und die unbequeme Shutter-Brille sind weitere Faktoren, die den Konsumenten zurückhaltend stimmen.
Gray hat außerdem große Bedenken, dass ein „Formatkrieg“ der verschiedenen Anbieter in Zukunft vom Kauf abhalten könnte.

Passive Brillen haben Zukunft

DisplaySearch rechnet vor allem passiven Brillen Chancen aus, den Markt zu dominieren. Schwellenländer, allen voran China, werden sich dem System bedienen. Passive (Polarisations-, Anaglyphe-) Brillen müssen nicht ständig aufgeladen werden, sind wesentlich günstiger in der Herstellung und nicht so schwer wie die gewaltigen LCD-Shutterbrillen.

China bald größter Absatzmarkt

Die USA und Westeuropa bilden derzeit den größten Absatzmarkt für 3D-fähige Geräte, zumindest noch. China ist ihnen, wie in so vielen Wirtschaftszweigen, auf den Fersen.

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Quelle:DisplaySearch

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