Studie: IPTV auf dem Siegeszug

Ende 2010 gab es weltweit 35 Millionen Haushalte mit IPTV-Anschluss. Bis zum Ende des Jahres 2016 wird sich diese Zahl schon auf 155 Millionen Haushalte gesteigert haben. Eine große Zahl dieser Anschlüsse wird dann aus dem Asiatisch-Pazifischen Raum kommen.

Fernost hat die Nase vorn

Prognosen zufolge werden Ende 2016 rund 10,5 Prozent aller Haushalte weltweit auf IPTV setzen. Das ist ein rasanter Anstieg, denn momentan liegt der Anteil bei nicht einmal 3 Prozent. Einer Studie der Digital TV Research Ltd. zufolge wird der Asiatisch-Pazifische Raum dabei einen Löwenanteil ausmachen. Aus dem 73 Staaten umfassenden Gebiet, zu dem unter anderem Australien, China, Japan und die Philippinen gehören, sollen in den nächsten fünf Jahren 85 der erwarteten 120 Millionen neuen IPTV-Anschlüsse kommen. Wie wir bereits berichteten, werden wohl vor allem China und Taiwan einen unglaublichen Zuwachs an Neuanschlüssen auf dem Gebiet des Internetfernsehens haben. So wird sich bis voraussichtlich Ende 2016 die Zahl der Abonnements von IPTV in China mehr als verzehnfachen.

Triple-Play als Modell der Zukunft

Die Art und Weise, wie das IPTV-Fernsehprogramm in Zukunft abonniert wird, ist laut dem Autor der Studie, Simon Murray, auch schon geklärt. Seinen Aussagen nach werden 2016 über 80 Prozent aller Abonnementen ihr Fernsehprogramm in einem Paket zusammen mit Internet und Festnetzanschluss, kurz Triple-Play, empfangen. In Deutschland sind die IPTV-Pakete Telekom Entertain, Vodafone TV und Alice TV auch schon als Triple-Play-Pakete verfügbar. Insgesamt sollen der Studie zufolge in fünf Jahren 10,5 Prozent aller TV-Anschlüsse weltweit IPTV-Anschlüsse sein. Momentan sind es noch knapp 3 Prozent.

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