Studie: Hybride Zukunft

Das Angebot und die Nutzung von hybriden Services entwickelt sich zunehmend rasant – bedingt auch durch das immer größere Angebot von internetfähigen Fernsehern auf dem Markt. Bis 2016 sollen schon 100 Millionen Haushalte die hybriden Funktionen aktiv nutzen. HbbTV wird dabei eine zunehmend tragende Rolle spielen.

Alles passt zusammen

Konvergenz ist in den vergangenen Jahren nicht nur immer wieder ein theoretisches Thema gewesen, sie konnte auch praktisch mitverfolgt werden. Eines der Resultate der Verschmelzung mehrerer Technologien sind hybride TV-Geräte – dank Internetanbindung wird hier eine Vielzahl von neuen Funktionen und Services möglich. Mittlerweile gibt es dafür sogar schon den technischen Standard HbbTV, der die technologischen Grundlagen von hybriden Angeboten definiert und schon in vielen der neuen Modelle integriert ist. Das Marktforschungsunternehmen In-Stat hat nun erstmals eine Prognose für die Verbreitung von hybridem Fernsehen in den nächsten Jahren vorgestellt.

Neuer Standard

Im Jahr 2016 werden der In-Stat-Studie zufolge weltweit 100 Millionen Haushalte hybride Services nutzen. Was heute noch technische Spielerei ist, wird also schon bald ganz alltäglich sein. Vorreiter bei Haushalten mit Hybrid-TVs ist, den Betrachtungen von In-Stat zufolge, Nordamerika – aber Großbritannien, Frankreich und Deutschland holen in dieser Hinsicht momentan stark auf. Hybride Services werden in wenigen Jahren auch in Europa schon weit verbreitet sein. Zusammen mit Second-Screen-Geräten (Smartphones und Tablets), die auch in Verbindung mit dem TV-Gerät genutzt werden können, bilden hybride TV-Geräte eine neue Art der Fernsehnutzung: Einerseits natürlich immer noch als passives Unterhaltungsprogramm, aber andererseits auch mit mehr optionalen, interaktiven und innovativen Zusatzoptionen.

HbbTV in der Siegerspur

In-Stat prognostiziert weiterhin, dass der HbbTV-Standard Ende 2013 anfangen wird, sich durchzusetzen. Demnach wird er sich weltweit verbreiten und langsam aber sicher dominierend werden. Langfristig wird dann Europa die Vorreiterrolle für hybride Haushalte von Nordamerika übernehmen und zum Zentrum der Entwicklung von hybriden Angeboten werden. Das wäre mit der weltweiten Etablierung des HbbTV-Standards aber auch kein Wunder, denn HbbTV wurde in Europa konzipiert und wird hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch weiterentwickelt werden. Während der hybride Standard momentan noch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hat, wird er in Zukunft wohl zur Standard-Technologie in fast jedem Haushalt gehören.

Webtipps zum Beitrag:

» IPTV Anbieter Übersicht

Quelle: In-Stat

 

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*