Studie: 3D- und Smart-TV-Geräte erreichen zunehmend Akzeptanz

So unterschiedlich können die Meinungen sein. Sehen viele Branchenkenner 3D-Fernsehgeräte auf einem steinigen Weg zum Erfolg, sprechen jüngste Marktforschungsergebnisse eine andere Sprache. Demnach verkaufen sich 3D- und Smart-TV-Geräte immer besser.

Durchbruch in Sicht?

Wird 3D früher oder später zur Wohnzimmer-Standardausrüstung? Branchenkenner sind sich hier uneinig. Für viele sind die notwendigen 3D-Brillen der größte Hemmschuh. Denn egal ob man sich für ein Polarisations- oder ein Shutter-System entscheidet – die Brille muss auf die Nase. Systeme, welche ohne Brille stereoskopische Bilder liefern, sind zwar entwickelt, aber längt nicht massentauglich. So dürfte man meinen, die Anschaffung eines 3D-Fernsehers kann noch etwas warten. Viele Verbraucher sind aber offensichtlich anderer Meinung, wie eine aktuelle Studie* der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) und gfu (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) nahelegt.

Stabile Entwicklung

Demnach werden in diesem Jahr in den zehn EU-Kernländern etwa zehn Millionen 3D-Fernsehgeräte verkauft werden. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um satte 100 Prozent. Die Studienautoren sehen auch 2013 weitere Steigerungen möglich, dann aber auf kleinerem Niveau. Für das kommende Jahr wird eine weitere Steigerung um 30 Prozent taxiert. Dies entspräche dann etwa 12,5 Millionen verkaufter Geräte.

Smart-TVs noch beliebter

Noch interessanter als 3D scheint für die Käufer der Internetanschluss am Fernseher zu sein. Laut GfK-gfu-Studie werden in den 10 untersuchten EU-Staaten darunter Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und England (EU 10) mit 13 Millionen Smart-TV-Geräten 30 Prozent mehr als im Vorjahr verkauft. 2013 sollen die Verkaufszahlen um weitere 22 Prozent auf 16 Millionen Geräte steigen. Für den Fernsehgerätemarkt insgesamt erwarten die Studienautoren eine stabile Entwicklung. In diesem Jahr prognostizieren Sie für die EU 10 einen Umsatz von 21 Milliarden Euro, bei einer Stückzahl von etwa 42 Millionen verkauften Fernsehgeräten.

Quelle: GfK, gfu

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