Niederlage für Premiere

Nun ist es offiziell: Die Deutsche Telekom verzichtet auf eine Übertragung der Bundesliga-Spiele über Kabel und Satellit. Am heutigen Mittwochmittag gab die Telekom einen Kompromiss mit der DFL bei der Frage der Nutzung der Internet-Rechte bekannt. Zwar erkannte die DFL an, dass die Internet-Rechte der Telekom auch eine Übertragung über Kabel und Satellit umfassen, der Telekom-Konzern erklärte sich jedoch bereit, diese Rechte nicht auszuüben.

Großer Verlierer dieses Kompromisses ist Premiere, die ihren Kunden nun keine Bundesliga mehr bieten können, außer denen, die einen VDSL-Anschluss besitzen. Der Kompromiss seitens der Telekom ist allerdings nicht nur auf den Verzicht der Kabel- und Satellitenausstrahlung begründet. Im Gegenzug bekommt die Telekom einen Rabatt auf den zu zahlenden Preis für die IPTV Rechte, bekommt zusätzlich die Mobilfunkrechte der nächsten 3 Spielzeiten und darf den Namen der Bundesliga mit ihrer Marke versehen. Ab Sommer 2007 heisst der Fußball in Deutschland dann somit vielleicht “T-Com-Bundesliga”.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Arena alleiniger PayTV-Anbieter aller Bundeliga-Live-Spiele bleibt.

siehe auch:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-verzichtet-auf-Bundesliga-uebertragung-per-TV-Kabel-und-Satellit-130202.html

Eingeordnet unter: , , , ,

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*