Neue LRG Studie zur VoD Nutzung in den USA veröffentlicht

Die Leichtmann Research Group hat nun die bereits neunte Studie zum Medienkonsum der US-Amerikaner veröffentlicht. Hierbei wurde diesmal ein besonderes Augenmerk auf die immer weiter steigende Video on Demand Nutzung gelegt. Unter anderem kam durch die Studie heraus, dass bereits jeder zweite US-Amerikaner Zugriff auf einen VoD-Dienst hat.

Video on Demand Nutzung steigt rapide an

Die Marktstudie* der Leichtmann Research Group macht den extrem steigenden VoD Konsum der Amerikaner deutlich: Nachdem im Jahr 2010 “nur” 24% der US-Bürger ihren Fernseher mit dem Internet verbunden hatten, sind es im Jahr 2015 bereits über 56 Prozent aller Einwohner. Das liegt unter anderem daran, dass die TV-Geräte mittlerweile immer mehr mit internetfähigen Geräten verbunden werden – so ist es beispielsweise möglich, per Spielekonsole oder Blu-Ray Player mit dem Fernseher online zu gehen.

Weiterhin bringt die Studie folgendes Ergebnis: Immer mehr Amerikaner nutzen immer häufiger Video on Demand Dienste. Vor fünf Jahren gab in einer Umfrage der LRG nur jeder fünfte US-Bürger an, seine Filme und Videos regelmäßig über einen Internet-TV Dienst zu gucken. Auch hier hat sich fünf Jahre später einiges getan: Bereits jeder dritte kann über Netflix, Hulu und Co. auf seine Lieblingsfilme und Serien zugreifen. Tendenz steigend.

Veränderte Gewohnheiten der TV-Zuschauer

Der Umstieg vieler Amerikaner vom herkömmlichen Fernsehgerät auf einen VoD-Dienst hat viele Ursachen. Zum einen ist es über Video on Demand Dienste natürlich möglich, die Inhalte auf jedem beliebigen Gerät wiederzugeben. So kann man sich seinen Lieblingsfilm immer auf dem Handy ansehen, dabei spielt der Standort vorerst keine Rolle. Weiterhin kann man bei Diensten wie Netflix, Hulu oder auch Amazon Instant Video auswählen, welchen Inhalt man wann sehen möchte. Der US-Bürger ist also nicht mehr auf Sendezeiten angewiesen und kann selbst über das laufende TV-Programm bestimmen.

Zuletzt ist auch die Zahl der Menschen gestiegen, die Filme und Videos nicht auf dem Fernsehgerät sehen. Anstatt 27 Prozent benutzen aktuell bereits 33 Prozent das Handy, den Laptop oder das Tablet um TV zu gucken. Die Vielzahl der für VoD geeigneten Geräte ist also ein weiterer augenscheinlicher Faktor für den regen Erfolg der Video on Demand Dienste.

Quelle: Leichtmann Research Group
*Den Studieninhalt finden Sie hier.

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