KPN und Siemens launchen IPTV Dienst

Der größte niederländische Netzbetreiber KPN (Den Haag) hat sein IPTV-Angebot „Mine“ gestartet, für das “Siemens Communications” die Technik bereitstellt. KPN-Kunden können zum Beispiel Sendungen der drei öffentlichen niederländischen Programme auch noch zehn Tage nach ihrer Ausstrahlung abrufen. Sie sind zudem in der Lage, bis zu 100 Stunden Programm auf einem Rekorder aufzuzeichnen, der über das Betreibernetz zur Verfügung gestellt wird (nPVR, Network Based Personal Video Recorder) oder über einen elektronischen Programmführer Sendungen aus 65 TV- und 60 Radio-Kanälen auswählen. Technisch basiert das IPTV-Paket auf “Surpass Home Entertainment” von Siemens Communications.

Dazu plant KPN, interaktive Spartenprogramme in das IPTV-Angebot aufzunehmen. So wollen etwa die drei größten Fußballmannschaften des Landes – Ajax, Feyenoord und PSV – eigene TV-Programme einspeisen.

Siemens hat für KPN die IPTV-Gesamtlösung schlüsselfertig realisiert. Sie beinhaltet Managementsysteme für alle Anwendungen, Digital Rights Management sowie ein einheitliches Abonnenten-Management. Die Middleware, die für die Kommunikation zwischen Netz und Settop Box sorgt, stammt von der Siemens-Tochter “Myrio”. Siemens hatte den führenden Spezialisten für Middleware im Jahr 2005 gekauft, um sein eigenes Angebot an IPTV komplettieren zu können.

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