Das Aus für die Smart-TV-Allianz

Informationen von MEKmedia GmbH deuten darauf hin, dass die Smart TV Allianz vor dem Aus steht. Dies teilte der führende Technologie- und Kompetenzpartner für Premium-SmartTV-Lösungen in einer Pressemitteilung kürzlich mit. Als möglichen Grund steht bisher nur das schwierige Geschäftsumfeld im Raum. Bei einer Auflösung der Allianz könnte das einen steigenden Entwickleraufwand zur Folge haben.

Die MEKmedia GmbH

Seit 2007 ist MEKmedia Vorreiter für innovative Lösungen im non-linearen Fernsehen, im Smart TV. Konkret unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Umsetzung von Apps für den SmartTV. Viele bekannte Marken gehören zu dem Kundenkreis. Neben Mercedes und Audi, sind es auch bekannte TV-Sender wie DMAX oder TLC, welche auf die Kompetenz von MEKmedia zählen.

Wofür steht die Allianz?

Seit gerade einmal drei Jahren existiert die Smart TV Alliance. Gegründet wurde diese damals mit der Zielstellung, einen gemeinsamen Standard für die Entwicklung von Smart-TV-Apps zu etablieren. Zu der Allianz zählen bekannte TV-Hersteller wie LG, Toshiba, Panasonic und TP Vision. Durch eine gemeinsame Programmierschnittstelle konnte eine Kompatibilität zwischen den unterschiedlichen Geräten geschaffen werden. Die Arbeit für die Entwickler wurde dadurch vereinfacht, da diese nicht mehr für jeden Hersteller eine andere Version der App programmieren mussten.

Was spricht für eine Auflösung?

Von einer gemeinsamen Programmierschnittstelle können die Entwickler zukünftig wohl eher nicht mehr profitieren. Das schwierige Geschäftsumfeld könne dies nicht weiter ermöglichen. Diese Tatsache könnte schon ein erstes Anzeichen dafür sein, dass die Allianz vor der Auflösung steht. Dazu kommt, dass es bereits seit Ende 2014 einige Hersteller gibt, welche ihren eigenen Weg gehen. LG setzt auf eine eigene Lösung mit dem Namen Web OS und Toshiba nutzt genau wie Philips Android TV mit Zugriff auf den Google Playstore. Panasonic nutzt ab diesem Jahr eine FirefoxOS-Lösung. All dies sind Indizien dafür, dass die Allianz in der Form nicht weiter existieren wird. Sollte es zu einer Auflösung kommen, so wird es in erster Linie die Entwickler treffen. Diese müssten dann wieder für jeden Hersteller separat die Kompatibilität ermöglichen.

Quelle: MEKmedia GmbH

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