3D-fähige Fernseher kommen gut an

Das Jahr geht langsam zu Ende. Immer wieder ein guter Anlass um auf die letzten 12 Monate zu schauen und ein Fazit zu verfassen. Genau das tat vor in paar Tagen die Gesellschaft für Unternehmens- und Kommunikationselektronik, kurz gfu, und gaben ihren Marktanalyse bekannt, diese ergab etwas Erstaunliches: 3D Fernsehapparate kommen besser an als damals HDTV. Die dreidimensionale Abenteuerqualität ist seit einem Jahr auf dem Markt und die Verkaufszahlen sind bereits fünfmal so hoch wie im ersten Resümee-Jahr von HD-fähigen TV-Geräten.

Wer hätte das gedacht …

Die Nachfrage nach der dritten Dimension wächst. Bis zum 31.12.2010 rechnet gfu mit einer Verkaufszahl von 150.000 3D-Bildschirmen.
„Vor allem: Die 3D-Technik bedeutet keinerlei Kompromiss für die herkömmliche 2D-Wiedergabe. Im Gegenteil: Alle neuen 3D-Geräte zählen zu den Spitzenmodellen der Hersteller, entwickelt für die erstklassige Wiedergabe konventioneller Bilder und ergänzt um elektronische Intelligenz, um die 3D-Signale aller gängigen Standards zu erkennen und richtig auf dem Bildschirm anzuzeigen.“ sagte Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. Die Gesellschaft für Unternehmens- und Kommunikationselektronik geht davon aus, dass in der Zukunft das Angebot an 3D-Fernsehsendungen steigen wird. Als im Jahre 2004 das hochauflösende Fernsehen publik wurde, ging dies auch nicht spurlos an den Fernsehsendern vorbei. Ganz im Gegenteil, sie nahmen die Entwicklung war. Mittlerweile ist es fast schon ein „muss“, dass große TV-Sender ihre Fernsehsendungen in HD-Auflösung anbieten.

Was mit Sicherheit ein Renner wird, sind erlebnisreiche 3D-Filme auf Blu-ray Disc. Mit diesen speziellen DVDs kann man derzeitig die beste Bildqualität wahrnehmen (mit dem entsprechenden Equipment). Was vermutlich auch einen Erfolg versprechen wird, sind die digitalen Spiele, die in einer 3D-Fassung vorhanden sind.

Dr. Rainer Hecker verdeutlichte: „ … Das Thema 3D wird uns in den nächsten Jahren auf vielfältige Weise beschäftigen. Heute erleben wir nichts weniger als den Start in eine Zukunft, in der Bilder in 3D zu den Selbstverständlichkeiten zählen werden. …“. Deshalb hat zurzeit jemand viel zu tun – das DVB Projekt. Die arbeiten derzeit fleißig an Spezifikationen für die dreidimensionale Übertragung.

Wie nah ist die Zukunft?

Die Ziele sind noch weit entfernt. In den Sternen steht immer noch geschrieben, wann man 3D ohne eine Shutter-Brille, in einer äußerst zufrieden stellenden Bildqualität, wahrnehmen kann. Dass das möglich ist, müssen dreidimensionale Fernsehgeräte eine hohe Anzahl von stereoskopischen Bilderpaaren ermitteln und zugleich anzeigen. Das ist nötig, um das 3D-Bild aus allen Blickwinkeln wahrzunehmen, doch da fehlt noch die Qualität. Somit summieren sich die Probleme und insgesamt ist alles sehr aufwändig. Ökonomisches Handeln ist derzeit ausgeschlossen und wer arbeitet schon gern gegen die mächtige Wirtschaft?

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Quelle: Gesellschaft für Unternehmens- und Kommunikationselektronik

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