Der Streit zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission, der nun schon seit Mitte letzen Jahres andauert, scheint zu eskalieren
Medienkommissarin Viviane Reding machte am Donnerstag in Brüssel klar, dass sie Deutschland in der Diskussion um Wettbewerbsvorteile für das VDSL-Netz der Telekom nicht entgegenkommen will. Auch die Bundesregierung beharrt mit scharfen Worten weiter auf ihrem Standpunkt. Damit zeichnet sich ab, dass die Kommission den Fall im Juni vor den Europäischen Gerichtshof bringen wird.
Parallel zu den Verhandlungen steht der Ausbau des Netzes jedoch nicht still. Die Telekom hat angekündigt im Jahr 2007 den VDSL-Ausbau für 15 weitere Städte anzugehen. (Quelle: http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=17171&mode=thread&order=0&thold=0)
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Die großen Kabelunternehmen sind gut aufgestellt für den Wettbewerb der Infrastrukturen und insbesondere gegenüber den DSL-Anbietern. Dies ist das Fazit des dritten Leadership Summits der Cable Holding SàRL und des Deutschen Kabelverbandes in Luxemburg zu dem Thema „Wettbewerb der Infrastrukturen“. Eine Runde hochrangiger Vertreter der Kabelindustrie diskutierte mit Referenten über die zukünftige Entwicklung der Infrastrukturen Satellit, Kabel, DSL und Mobil-TV. Während Mobil-TV eher als Ergänzung zur bisherigen Nutzung des Fernsehens zu sehen ist und sich der Satellit im Bereich Breitband-Internet eher auf Nischenmärkte konzentriert, ist das Kabel für alle drei Bereiche des Triple Play gut aufgestellt.
Für IPTV über DSL ist der deutsche Markt ein schwieriger Markt, da bereits ein Großteil aller Haushalte entweder über Kabel oder Satellit mit einer Vielzahl an Programmen versorgt wird. Neue Angebote müssen daher einen deutlichen Mehrwert für den Kunden bieten. Umgekehrt ist das aufgerüstete Kabel genau wie eine DSL-Leitung in der Lage seinen Kunden IPTV-Produkte anzubieten. Umso wichtiger wird es zukünftig sein, die Veränderungen der Kundenbedürfnisse, die sich aus dem Wandel vom passiven Fernsehkonsum zum aktiven Nachfrager interaktiver Inhalte ergeben, zu erkennen und durch entsprechende Angebote zu befriedigen. Der Kunde wird letztendlich am meisten vom Wettbewerb der Infrastrukturen profitieren, heißt es in der Pressemeldung.
Die Glaubensfrage, ob nun Kabelanbieter oder Telekommunikationsunternehmen die besseren Chancen auf dem IPTV und Triple-Play-Markt haben, steht bei so gut wie jeder Messe und Branchen-Veranstaltung zur Debatte. Eindeutig beantworten kann man die Frage ohne wirkliche Marktzahlen jedoch noch nicht.
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Game-TV startet Live-Betrieb
Am 1. April nimmt der IPTV-Sender Game-TV.com seinen Live-Sendebetrieb auf. Nach dem Launch der Game-TV-Homepage werden dort ab Sonntag die ersten Live-Streams zu sehen sein. Von 15 bis 22 Uhr werden zum Beispiel die Pro Evolution Soccer-Finalspiele (PES6 Cup) live übertragen. (via satnews)
IPTV-Sender idee07.tv geht online
Unter idee07.tv geht ein IPTV-Sender online dessen Programm sich um Kreativität dreht und in dem über herausragende Ideen im Bereich der Kommunikation berichtet wird. In filmischen Beiträgen werden neue Ideen aus allen Bereichen der Kommuniktion vorgestellt. Unter anderem TV-Spots, Kinowerbefilme, Virale Filma, Events, Verkaufsförderungsmaßnahmen, Media und alle Formen der Print- und Digital-Kommunikation. Darüber hinaus werden Ideen aus der Design-, Architektur- und Business-Welt vorgestellt. Die inhaltliche Qualität stützt der Art Directors Club Deutschland und „Horizont Frankfurt“. (via horizont.at)
Launch von Beatone.tv
BeatOne.tv geht nach Beendigung der Betatest-Phase in Vollbetrieb. Bei BeatOne handelt es sich um ein deutschsprachiges IPTV-Programm. Das Programm baut auf Musik-, Lifestyle- und Entertainment-Content auf. Ab Montag, den 12. März, gehen die ersten interaktiven Sendungen online. Wochentags werden in der Zeit von 9 bis 19 Uhr stündlich Nachrichten gebracht. Weitere Live-Formate sind in Vorbereitung. Werbekunden werden sogenannte Entry-Spots angeboten. Die Reichweiten-Leistung wird in exakt gemessenen Seher-Zahlen ausgewiesen. (via horizont.at)
Termin: 15. – 16. Mai 2007, Prag
www.iptv-easterneurope.com

AT&T, Ericsson, France Telecom, Panasonic, Philips, Samsung, Siemens, Sony und Telecom Italia haben gemeinsam das Open IPTV Forum gegründet.
Das Konsortium wird sich vor allem der Entwicklung offener Standards widmen, die die Markteinführung von IPTV-Technologien erleichtern und beschleunigen sollen. Dabei sollen übergreifende Spezifikationen für die Bereitstellung von IP-Fernsehdiensten bereit gestellt werden. Dadurch soll der Nutzen von IPTV für Verbraucher, Netzbetreiber, Inhalte- und Serviceanbieter, Hersteller von Unterhaltungselektronik sowie Infrastrukturanbieter steigen.
Während sich die Standardisierungsorganisationen bisher bereits mit einzelnen Aspekten von IPTV befassen, will das Open IPTV Forum daran arbeiten, die heute bestehenden verschiedenen Standards umfassend zu integrieren. Ziel ist es, die Entwicklung eines umfassenden IPTV-Standards zu beschleunigen.
Quelle: http://www.channelpartner.de/consumerelectronics/238758/index.html
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Die Deutsche Telekom will ihr Triple-Play-Angebot T-Home in Zukunft günstiger anbieten. Dies kündigte der neue Chef der Festnetzsparte, Timotheus Höttges im Vorfeld der CeBIT in Hannover an. Genaue Informationen über die neue Tarife gibt es zwar noch nicht, sie werden jedoch voraussichtlich beide Anschlussvarianten, sprich ADSL2+ und VDSL betreffen.
Zudem wird der Breitbandanschluss per VDSL in diesem und im nächsten Jahr massiv vorangetrieben. 2007 werden insgesamt 26 Städte angebunden sein, im Jahr 2008 schließlich 50.
Unterm Strich erwartet die Telekom bis 2010 ca. 1,5 Millionen IPTV Kunden.
Quellen: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2007-03/artikel-7901058.asp http://www.teltarif.de/arch/2007/kw11/s25259.html
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Die T-Com plant mit ihrer VDSL- und ADSL2+-Technik bald 17 Millionen Haushalte in Deutschland erreichen zu können. Der Konzern wird nach eigenen Angaben bis Ende 2007 die Städte Bochum, Bonn, Bremen, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Karlsruhe, Ludwigshafen, Mainz, Mannheim, Wiesbaden, Wuppertal und Friedrichshafen mit den 25-MBit/s- bzw. 50-MBit/s-Anschlüssen versorgen.
Quelle: http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=16574
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