IPTV today - IPTV, Triple Play und Internetfernsehen

28. September 2006  |  IPTV Basics, Internet TV, Veranstaltungen   |   kommentieren

IPTV-Diskussion als Webcast

Auf heise.de sind Videos der am 22. September in Valencia stattgefundenen Podiumsdiskussion zum Thema IPTV als Stream abrufbar.

“Ist IPTV eine Revolution oder nur ein Marketing-Gag? Im Rahmen des Heise Markt & Trend Dialogs in Valencia diskutierten Robert Hoffmann, Vorstand bei der 1&1 Internet AG, Dr. Hans Hege, Leiter der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Ex-RTL-Chef und Medienberater Prof. Dr. Helmut Thoma sowie c’t-Redakteur Axel Kossel unter der Leitung des Fernsehjournalisten Ulrich Kienzle darüber, wie die neue Technik das Fernsehen einerseits und das Internet andererseits verändern wird. Dabei ging es um direkte Auswirkungen für die Verbraucher, die Kostenfrage, den Datenschutz und die Möglichkeiten, die sich etwa durch interaktives Fernsehen auftun.”

Die Streams sind hier abrufbar.

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Interview mit Grid-TV

Unter medienhandbuch.de ist ein Interview mit Ingo Wolf, Grid-TV abrufbar.

Einige Auszüge:

Liga-TV wird voraussichtlich Ende November starten, zunächst auf dem deutschen Markt, später werden wir das Portal auch international ausbauen. Wir sind bereits im Gespräch mit sehr großen internationalen Ligen, die Interesse gezeigt haben.

Ingo Wolf: Ich habe die Killerformate bereits und warte gespannt ab, was die OnDemand-Anbieter probieren. Die beiden genannten Plattformen [Telekom und Hansenet] möchten wir gerne als Partner oder Kunden gewinnen, da wir davon ausgehen, dass die Marktführer zusammen arbeiten sollten, um gemeinsam noch stärker zu sein.

In wenigen Jahren werden Sie in Deutschland 3000 Sender sehen.

KabelBW: Triple Play im Kabel wird ausgebaut

1und1Der baden-württembergische Kabelnetzbetreiber Kabel BW will bis Ende 2008 alle Kabelhaushalte im Bundesland an das Triple-Play-Kabel angeschlossen haben. Wie ein Sprecher mitteilte, würden dann 3,2 Millionen Haushalte nicht nur mit über 600 digitalen TV- und Radioprogrammen, sondern auch mit Kabel Internet und Kabel Telefon versorgt. Kabel BW werde insgesamt rund 300 Millionen Euro in das leistungsfähige Multimedia-Kabel investieren. Bisher seien im Land rund 1,6 Millionen Haushalte angeschlossen.

Quelle: http://www.teltarif.de/arch/2006/kw39/s23271.html

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Arcor springt auf den IPTV-Zug auf

ArcorArcor entwickle zurzeit eine Plattform für IPTV und Internetfernsehen, schreibt die Financial Times Deutschland (FTD). Erste Details würden voraussichtlich auf der Computermesse Cebit im Frühjahr kommenden Jahres vorgestellt. “Wir arbeiten im Moment mit Hochdruck daran, das Ding zum Fliegen zu bringen”, sagte Arcor-Chef Harald Stöber dem Blatt. Obwohl die Telekom und Hansenet bereits IPTV-Dienste gestartet hätten, sehe sich der Arcor-Chef nicht unter Zeitdruck. “Im Moment besteht keine Notwendigkeit, das Produkt überstürzt einzuführen. Wir kommunizieren es erst, wenn es einwandfrei funktioniert, ansonsten macht man sich lächerlich.”

Quelle: http://www.satnews.de/mlesen.php?id=5548

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26. September 2006  |  IPTV Basics   |   1 Kommentar

IPTV und Interaktivität. Gut oder schlecht?

Laut einem heise-Artikel erteilt der ehemalige RTL-Chef Dr. Helmut Thoma der Nutzung des Rückkanals von IPTV und somit der Interaktion mit dem Zuschauer eine Absage: Das sei wie ein interaktives Restaurant, in dem die Zutaten auf dem Buffet stehen und die Gäste selbst kochen müssen. “Der Zuschauer will einfach nur unterhalten werden. Die Fernbedienung bietet genug Interaktionsmöglichkeiten”, sagte Thoma.

Diese Meinung ist jedoch etwas kurzsichtig. Dass sich das Fernsehen und die Nutzung nicht von heute auf morgen zur völligen Interaktion entwickeln wird, ist klar, das wird mitunter noch einige Jahre dauern, aber die Erfahrungen mit dem Internet haben gezeigt, dass es wirklich sinnvolle Dinge gibt, die sich der Interaktion und des Rückkanals bedienen.

Stichwort Personalisierung: EPG, PVR, Werbung, Sender… alles kann personalisiert und individualisiert angeboten werden. Dass es dafür keine Interessenten gibt, glaube ich nicht.

Stichwort Interaktivität und T-Commerce: Ein Anbieten eines TV-basierten Shops, in dem man über die Fernbedienung bestellen kann, ist für die Zielgruppe doch ein sinnvoller Mehrwert. Die Nutzung des Telefons entfällt.

Stichwort Kommunikation: Zugegeben, wer möchte über den Fernseher mit anderen Menschen kommunizieren? Aber auch hier spielen die Inhalte und Zielgruppen die entscheidende Rolle. Das MTV/Viva-Publikum könnte sicherlich Interesse daran haben mit Freunden zu chatten, flirten etc.

Das sind alles nur kurze Ideen, die zeigen sollen, dass der Rückkanal auf jeden Fall einer der größten Vorteile von IPTV ist. Es kommt jedoch darauf an, für welche Zielgruppe man die Funktion anbietet und bei welchen Inhalten sie wirklich sinnvoll sind. Die unterhaltende Funktion des Fernsehen wird natürlich bestehen bleiben, aber der Rückkanal wird uns Dienste bescheren, an die wir jetzt noch garnicht denken.

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Wie attraktiv ist die Triple Play Bündelung wirklich?

Laut einer im August erfolgten Umfrage von TNS Infratest bei 1.000 Privatpersonen erklärten 62 Prozent der Befragten, allein der Preisvorteil gegenüber den Einzelkomponenten gäbe den Ausschlag für den Kauf eines solchen gebündelten Paketes.

Dagegen erklärten nur 17 Prozent, dass der größte Vorteil darin läge, alles aus einer Hand zu bekommen. Das Angebot, eine Servicenummer, eine Rechnung und eine einheitliche Hardware zu erhalten, erscheint folglich als wenig werbewirksam.

In der Tat könnte es soweit kommen, dass viele Nutzer nicht alle Dienste eines Anbieters, z.B. der Telekom, in Anspruch nehmen wollen. Hier ein paar Vor- und Nachteile der Triple Play Angebote aus Konsumentensicht:

Vorteile, bzw. Gründe für Triple Play:
- evtl. Preisvorteil
- nur eine Rechnung
- eine Servicehotline
- ein Anschluss/Hardware
- komfortabel bei Neuanschlüssen, z.B. nach einem Umzug.
- zusätzliche Mehrwerte, z.B. PVR, VoD, Bundesliga etc.

Nachteile, bzw. Gründe gegen Triple Play:
- auf lange Sicht vielleicht doch nicht günstiger
- Die Freiheit Einzeldienste zu wechseln fehlt
- Dienste von anderen Anbieter, falls möglich, sind nicht ohne weiteres kompatibel.
- funktioniert ein Dienst nicht wie gewünscht, ist man trotzdem noch an den Anbieter gebunden.
- Vorhandene Einzelprodukte, Hardware und Anschlüsse müssen dem Bündelprodukt weichen. Kündigung vom alten Anbieter etc.

Neben der Preisfrage ist es also eher eine subjektive Entscheidung, ob man alles aus einer Hand möchte oder nicht. Die Vorteile für das Triple Play sind zwar da, kommen aber sicherlich nicht für jeden in Frage. Wünschenswert wäre natürlich, dass sich die Konsumenten aus allen 3 Diensten jeweils das günstigste aussuchen können. Nur das entspricht momentan so gar nicht den Absichten der Anbieter…

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25. September 2006  |  Digital TV, Technik   |   kommentieren

Triple Play über Satellit?

Der Satellitenbetreiber SES Astra will Medienberichten zufolge demnächst gebündelte Angebote aus Fernsehen, Telefon und Internet anbieten. Das käme vor allem strukturschwachen Regionen zugute, die bislang nicht mit DSL erschlossen wurden.

Details zum Start des Angebots oder zu Preisen und Tarifen liegen bislang nicht vor. Die bisherigen über Satellit realisierten Angebote alle Provider bewegen sich auf einem preislich deutlich höheren Niveau als die übers Festnetz bereitgestellten Anschlüsse und Tarife.

Quelle: http://www.call-magazin.de/dsl_und_voip/news/Triple_Play_soll_demnaechst_auch_ueber_Satellit_moeglich_seinid_19585.html

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