Laut einer im August erfolgten Umfrage von TNS Infratest bei 1.000 Privatpersonen erklärten 62 Prozent der Befragten, allein der Preisvorteil gegenüber den Einzelkomponenten gäbe den Ausschlag für den Kauf eines solchen gebündelten Paketes.
Dagegen erklärten nur 17 Prozent, dass der größte Vorteil darin läge, alles aus einer Hand zu bekommen. Das Angebot, eine Servicenummer, eine Rechnung und eine einheitliche Hardware zu erhalten, erscheint folglich als wenig werbewirksam.
In der Tat könnte es soweit kommen, dass viele Nutzer nicht alle Dienste eines Anbieters, z.B. der Telekom, in Anspruch nehmen wollen. Hier ein paar Vor- und Nachteile der Triple Play Angebote aus Konsumentensicht:
Vorteile, bzw. Gründe für Triple Play:
- evtl. Preisvorteil
- nur eine Rechnung
- eine Servicehotline
- ein Anschluss/Hardware
- komfortabel bei Neuanschlüssen, z.B. nach einem Umzug.
- zusätzliche Mehrwerte, z.B. PVR, VoD, Bundesliga etc.
Nachteile, bzw. Gründe gegen Triple Play:
- auf lange Sicht vielleicht doch nicht günstiger
- Die Freiheit Einzeldienste zu wechseln fehlt
- Dienste von anderen Anbieter, falls möglich, sind nicht ohne weiteres kompatibel.
- funktioniert ein Dienst nicht wie gewünscht, ist man trotzdem noch an den Anbieter gebunden.
- Vorhandene Einzelprodukte, Hardware und Anschlüsse müssen dem Bündelprodukt weichen. Kündigung vom alten Anbieter etc.
Neben der Preisfrage ist es also eher eine subjektive Entscheidung, ob man alles aus einer Hand möchte oder nicht. Die Vorteile für das Triple Play sind zwar da, kommen aber sicherlich nicht für jeden in Frage. Wünschenswert wäre natürlich, dass sich die Konsumenten aus allen 3 Diensten jeweils das günstigste aussuchen können. Nur das entspricht momentan so gar nicht den Absichten der Anbieter…
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