Die von Premiere gekauften Hybrid Set-Top-Boxen zum Empfang von DVB und IPTV Signalen könnte sich als Fehleinkauf herausstellen. Die Boxen der Hersteller Thomson, Samsung und Philips, die rund 100 Millionen Euro gekostet haben sollen unterstützen nämlich nur den ADSL2+-Standard und kein VDSL. Allerdings hat die Telekom angekündigt, die Bundesliga in der ersten Phase nur für VDSL Anschlüsse anzubieten. Erst später solle IPTV auch über ADSL2+ Leitungen nach Hause kommen.
Dies könnte die Kooperation zwischen der Telekom und Premiere erheblich stören, denn was dem Pay-TV Anbieter einzig noch bleibt, ist das Bundesliga-IPTV-Angebot der Telekom.
Auf welche Art und Weise dieses Problem gelöst wird, bleibt abzuwarten. Erste personelle Konsequenzen gab es allerdings bereits. Vorstandsmitglied Markus Schmid musste seinen Platz bei Premiere räumen.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/news/news_94415.html
Interessanter Artikel bei http://www.zdnet.de/news/software/0,39023144,39144521,00.htm
Forrester prognostiziert für das geplante IPTV-Angebot der Deutschen Telekom eine düstere Zukunft. Pro Nutzer könnten innerhalb der nächsten zehn Jahre Verluste von 1330 Euro angehäuft werden. Hauptgrund seien die in den Jahren eins, vier, sieben und zehn nötigen Investitionen in die Infrastruktur. Die Marktforscher sehen in der Markteinführung lediglich eine Reaktion auf einen Hype.
weiter heisst es:
“Es ist schwer zu sagen, wie die Deutsche Telekom eine Investition in Höhe von drei Milliarden Euro für Glasfaser- und VDSL-Netzwerke in einem Land ausgleichen möchte, deren Einwohner bis zu 48 freie TV-Kanäle nutzen und es gewohnt sind, wenig für TV-Dienste zu zahlen.” Die Hersteller von Triple-Play-Lösungen spielten mit der Angst von Telekommunikationsunternehmen, profitable Festnetzkunden zu verlieren und bei einer “großen Sache” nicht dabei zu sein.
Wie digitalfernsehen.de berichtet ist die Ausstrahlung von IPTV nur mit einer Sendelizenz möglich. Somit ist das IPTV-Angebot der Deutschen Telekom, das die Ausstrahlung der Bundesliga vorsieht, alles andere als sicher. Denn die entscheidenden Frage ist jetzt, ob die Telekom oder ihr Vertragspartner Premiere als Rundfunk-Veranstalter anzusehen ist und wer die Lizenz im Endefekt inne hat. Die Verträge zwischen beiden Konzernen werden jetzt geprüft. Muss die Telekom selbst eine Lizenz beantragen, wird man aufgrund der Nähe des Konzerns zum Bund sehr genau hinsehen müssen ob das Gesetz der Staatsferne gewahrt ist.
Eingeordnet unter: IPTV, Telekom, VDSL
Telekom Austria investiert innerhalb der nächsten 5 Jahre 1,2 Milliarden Euro in Breitband-Netze und für die Errichtung eines IPTV-Netzes.
Telekom Austria hat aktuell 1.235 Vermittlungsstellen für ADSL umgerüstet, so dass derzeit bereits 90 Prozent der österreichischen Haushalte im ADSL-Versorgungsgebiet liegen. Bis Ende 2007 wird Telekom Austria den Vollausbau erreicht haben und eine Versorgung von 95% der Bevölkerung mit ADSL erreichen. Gleichzeitig wird der Rollout für IPTV-Netze für aonDigitalTV vorangetrieben und weiter in Innovation investiert.
Quelle: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060619038
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Sceneo hat im Rahmen seiner Studie TV 2010 einen neue Umfrage zum TV-Verhalten und PVR-Nutzung gestartet. Für das Beantworten der Fragen sollte man sich 10-15 Minuten Zeit nehmen.
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In diesem Sommer wird Club Internet, eine Tochterfirma der DTAG, ein Triple Play Angebot in Frankreich starten. Ähnlich zu den kommenden deutschen und bereits existierenden ausländischen Anbietern wird es ca. 150 TV-Kanäle, u.a. in HDTV, und VoD Dienste geben.
Club Internet war bis jetzt ausschließlich in den Bereichen DSL und VoIP tätig. Der Anteil am französischen DSL-Markt liegt bei zirka 15 Prozent. Das Angebot ist eine Antwort auf die Konkurrenzprodukte der Provider free und France Telecom, die mit Triple Play Angeboten bereits 400 000 Kunden in Frankreich erreichen.
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via http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22818/1.html
Das “Triple Play Lab” in Dornbach ist ein Versuchslabor für Triple Play Szenarien. Anbieter können Testsysteme nutzen, was dazu dienen soll, die Entwicklung auf dem Gebiet voranzutreiben und Barrieren abzubauen, die dieser Entwicklung entgegenstehen.
Im Labor sind typische Verteileranlagen aller denkbaren Techniken aufgebaut, ebenso Bridges, Switches, Hubs, Ringnetzwerke und neben etlichen Kilometern verlegter Glasfaser auch einige 100 Meter Glasfaserkabel zuschaltbar auf Rollen, so dass jede denkbare Verteiler-Infrastruktur nachgebildet werden kann. Damit können die Provider mit ihrem System samt Hard- und Software anrücken, das Labor mieten und ausprobieren, ob die Technik in der Praxis auch so funktioniert, wie es Theoretiker und Marketingleute sich ausgedacht hatten.
Update 26:07:2009 – leider scheint es die Seite nicht mehr zu geben. Schade!
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