Wie auf der Messe Anga Cable bekannt wurde, wird T-Online die Bundesliga sogar in HDTV durch die DSL Leitungen jagen. Zumindest für die zukünftigen VDSL-Kunden könnte das ein weiterer Kaufimpuls sein. Denn wozu braucht man eine schnelle Leitung, für die es keine Dienste gibt, um die volle Bandbreite auszunutzen? Die Bundesliga in HDTV ist zumindest mal der erste Schritt den Sinn von VDSL zu verdeutlichen…
Eingeordnet unter: IPTV, Bundesliga, HDTV, Fußball, T-Online
Wie TV1 “The home of IPTV” in den letzten Tage meldete, ist es möglich, innerhalb von 24h einen eigenen IPTV Sender zu starten. Damit bietet TV1 einen ganz ähnlichen Service an, wie die Firma ArtVoice, die von sich behauptet mit 230 IPTV Sendern auf diesem Gebiet Marktführer zu sein und jedem Unternehmen seinen eigenen Kanal bieten möchte. Bei beiden Firmen kann man mittels Software den Sendeplan seines Senders inkl. Werbespots selbst zusammenstellen. Durch den Einsatz von interaktiver Werbung verspricht TV1 sogar “signifikante Umsätze”.
einige Gedanken dazu:
- Von IPTV ist bei diesen Lösungen noch nicht viel zu sehen. Es handelt sich meist lediglich um Internet TV.
- Schnell bereitgestellte Soft- und Hardware ist schön und gut, aber damit verdient der Sender noch nichts. Ohne gute Inhalte, keine Zuschauer, ohne Zuschauer keine Einnahmen. Der signifikante Umsatz durch interaktive Werbung scheint etwas übertrieben.
- Out of the Box-Lösungen haben oft wenig Charme. Kreativität wird nötig sein, um das Angebot gegenüber anderen hervorzuheben.
- Braucht jedes Unternehmen überhaupt seinen eigenen TV-Kanal? Bei großen Marken gehört das vielleicht bald zum Standard, aber rechnet sich das auch für kleinere Unternehmen? Denn den Aufwand Material zu produzieren und zu vermarkten darf man nicht vergessen.
Zu guter letzt noch einige Links zu Internet TV Sendern:
- Medizin-TV
- Computer Partner TV
- Auto-TV
- Douglas TV
HDTV, IPTV, 1080i, STB, HDMI, MPEG-4 AVC, DVB, PVR. Wissen alle, worum es bei diesen Begriffen geht? Der fachkundige Besucher wird diese Frage womöglich mit “ja” beantworten, aber was ist mit dem Endkunden, dem Otto-Normal-Verbraucher? Ein Artikel bei heise.de legte jetzt dar, dass zwar rund 80 Prozent der britischen TV-Zuschauer wissen, dass man für HDTV-Empfang ein neues TV-Gerät benötigt, doch die Hälfte wisse nicht, dass sie auch eine neue Settop-Box zum Empfang des hochaufgelösten Fernsehens benötigen.
In Deutschland sähe eine Statistik wohl nicht viel anders aus… Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute sich zur WM einen HD ready Fernseher kaufen und meinen, alle Spiele in High Definition genießen zu können. Das gibts nur bei Premiere.. “wodurch weitere Kosten entstehen”. ARD und ZDF strahlen wie gewohnt das Standard-PAL-Format aus.
Interessant wird sein, wie man die Kunden über IPTV und dessen Funktionen (u.a. auch HDTV) aufklären wird. Denn wer nicht unbedingt ein abgeschlossenes Medientechnikstudium hat, wird bei vielen Dingen nicht wissen, wozu man es eigentlich braucht. Zum Glück ist IPTV noch eine relativ einfache technische Neuerung…
Eingeordnet unter: HDTV, IPTV
Wie man hört, könnte die Deutsche Telekom noch darauf verzichten Bundesligaspiele per IPTV über Satellit und Kabel zu verbreiten. Im Gegenzug soll die Telekom oder einer ihrer Tochterfirmen die Bundesliga namentlich sponsorn…(“Telekom Bundesliga” ???)
Der seit Wochen andauernde Streit betrifft im besonderen die Möglichkeit IPTV nicht nur über DSL zu verbreiten, sondern auch über Kabel und Satellit. Diese technische Möglichkeit wird heiß diskutiert, da sie seitens der Deutschen Fußball Liga (DFL) wohl so nicht vorhergesehen wurde. Vor allem Premiere versucht jetzt mit einer Kooperation mit der DTAG seinen Kunden doch noch die Bundesliga zeigen zu können. Verzichtet jetzt die Telekom auf die oben genannte Möglichkeit der Ausstrahlung, wäre das das Bundesliga-Aus für Premiere… zumindest für die Premiere-Kunden.
Quelle: http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=8620&mode=thread&order=0&thold=0 und http://www.wunschliste.de/index.pl?news&newsid=1046&archiv=0
Eingeordnet unter: IPTV, Bundesliga, Premiere, Telekom, Fernsehen
via http://www.onlinekosten.de/news/artikel/21335
AOL will offensichtlich nicht an einem einen Internetfernseh-Angebot versuchen. Charles Fränkl sagte der “Berliner Zeitung”, dass die Preise für das aus IPTV-Übertragungen resultierende Datenvolumen zu hoch seien.
“Wir sind auf die Leitungen der Telekom angewiesen. Wir müssen für DSL Übertragungskapazitäten anmieten, die nach Menge der übertragenen Daten abgerechnet werden. Beim Internet-Fernsehen ist das Datenvolumen groß. Das würde uns zu viel kosten”, erklärte Fränkl. Komplett ausschließen mochte Fränkl ein mögliches Angebot allerdings nicht. “Eine Option” stelle Fernsehen über das Internet allemal dar. Allerdings rechne sich ein solches Angebot nur, wenn im Web exklusive Inhalte erhältlich seien. Die Telekom besitzt solch exklusive Inhalte in Form der Internet-Übertragungsrechte für die Fußball Bundesliga.
Eingeordnet unter: IPTV, AOL, Internet, Fernsehen
Hier nur kurz der Verweis auf das neue Google Trends. Schaut man sich Kurve und Daten für den Begriff “iptv” an, erkennt man, wie winzig der Markt in Deutschland ist. Die Asiaten plus Italien, Frankreich, Holland, Finnland, Schweden sind uns da um einiges voraus. Nichts neues, aber hier hat man es mal schwarz auf weiß.
Eingeordnet unter: Google, IPTV
Dr. Marcus Englert von P7S1 „zuständig für alles, was nicht klassisches Fernsehen ist“, hält IPTV in erster Linie für eine neue Distributionsmöglichkeit. Dabei könne man allerdings das nachholen, was im Kabel bisher nicht durchgesetzt wurde, nämlich: die Möglichkeiten zur Interaktivität nutzen. Dazu müssten aber die etablierten TV-Marken, wie z. B. Pro Sieben und SAT.1 als „Leuchttürme“ zur Orientierung der Zuschauer und zur Vermarktung von Inhalten und Produkten dienen. Das lineare Fernsehen, also die klassischen Vollprogramme, würde damit seine Leitfunktion behalten, erklärte Englert. IPTV könnte dazu den Mehrwert liefern.
Dass IPTV auch mehr Chancen für interaktive Produkte bietet, steht für Hannes Heyelmann von TBS Deutschland, fest. Er kündigte eine ganze Reihe von neuen Pay-TV-Programmen in Deutschland an, die über die Vertriebsplattform IPTV Video-on-Demand, Spiele und anderes anbieten werden. In den USA spiele hingegen durch die hohe Funktionalität des Kabelfernsehens IPTV eine geringere Rolle bei solchen Mehrwertdiensten. Heyelmann prophezeite eine schnellere Entwicklung der Kabelnetze in Deutschland durch die Konkurrenz von IPTV: „Konkurrenz belebt das Geschäft.“
Quelle: http://www.medienforum.nrw.de
Eingeordnet unter: IPTV, Fernsehen