Premiere IPTV Boxen nutzlos?
Die von Premiere gekauften Hybrid Set-Top-Boxen zum Empfang von DVB und IPTV Signalen könnte sich als Fehleinkauf herausstellen. Die Boxen der Hersteller Thomson, Samsung und Philips, die rund 100 Millionen Euro gekostet haben sollen unterstützen nämlich nur den ADSL2+-Standard und kein VDSL. Allerdings hat die Telekom angekündigt, die Bundesliga in der ersten Phase nur für VDSL Anschlüsse anzubieten. Erst später solle IPTV auch über ADSL2+ Leitungen nach Hause kommen.
Dies könnte die Kooperation zwischen der Telekom und Premiere erheblich stören, denn was dem Pay-TV Anbieter einzig noch bleibt, ist das Bundesliga-IPTV-Angebot der Telekom.
Auf welche Art und Weise dieses Problem gelöst wird, bleibt abzuwarten. Erste personelle Konsequenzen gab es allerdings bereits. Vorstandsmitglied Markus Schmid musste seinen Platz bei Premiere räumen.
Quelle: http://www.digitalfernsehen.de/news/news_94415.html












