Video on Demand verbreitet sich rasant
Vom: 31 Aug 2012 Digital TV, Internet TV, IPTV News, VoD tagged mit GfK, Onlinevideothek, Service, Smart TVWährend auf der IFA begeistert die neuen Bildschirme begutachtet werden, brummt auch das Geschäft mit den Inhalten. Damit noch mehr Menschen den Weg in die Onlinevideotheken finden, hat die Branche jetzt ein Serviceportal eingerichtet.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 500.000 weitere Konsumenten, in der ersten Jahreshälfte 2012, Geschmack an Video on Demand (VoD) gefunden. Von den aktuellen Kunden der VoD-Dienste sind ein knappes Viertel (23 Prozent) Neukunden. Dabei ist der Umsatz auf 41 Millionen Euro angewachsen (+ 41 Prozent), während es zu 8,1 Millionen (+36 Prozent) Transaktionen kam. Aufgerundet ein Fünftel (18,7 Prozent) der durch Verleih erzielten Umsätze, findet nun im Netz statt. Damit dieser Trend auch weiterhin im Aufwind bleibt, hat das Portal was-ist-vod.de kürzlich seinen Betrieb aufgenommen.
Ein Service für Einsteiger und Fortgeschrittene
Die Website wurde als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um VoD gestaltet. So findet sich neben der Beantwortung von häufig gestellten Fragen und einem Technik-Check, auch ein Anbieter-Vergleich. Die einfache und übersichtliche Gestaltung der Seite wendet sich an Einsteiger, aber auch erfahrenere Konsumenten können ein Blick riskieren. Der Anbieter-Vergleich eignet sich aufgrund seiner verschiedenen Filter (unter anderem Bildqualität, Abrufart) gut dazu, einen Überblick über die schon über 20 verschiedenen VoD-Anbieter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (deutsch) zu erhalten. Hinter dem Portal stehen der Bundesverband Audiovisuelle Medien (BVV) und die Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Medien (FAM).
Serviceportal statt Abmahnung
Nicht ohne eine gewisse Genugtuung stellt Joachim A. Birr, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BVV, fest, dass VoD auch eine gute Chance ist, die Piraterie unter Kontrolle zu bekommen: „Die GfK-Daten zeigen deutlich, dass legale Filmangebote im Netz immer stärkeren Zuspruch finden.“ Statt auf Drohgebärden und Exempel zu setzen, locken hier ganz zivil hochwertige Angebote der Bezahldienste. Auch Oliver Trettin, stellvertretender Geschäftsführer des BVV und Geschäftsführer der FAM, kann es sich nicht verkneifen, diesen Punkt zu betonen: „Das Portal was-ist-vod.de hilft nun bei der Suche nach dem jeweils individuell passenden Anbieter innerhalb der großen Bandbreite von Plattformen und Angeboten, so dass jeder schnell und unkompliziert das passende legale Angebot finden kann.“ Eine Werbekampagne, mit der Website im Zentrum, soll jetzt die Aufmerksamkeit auf die Fülle an Onlinevideotheken richten.
Webtipps zum Beitrag:
» Maxdome
Quellen: BVV, FAM



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