Fehlende Rechte verlangsamen die IPTV-Entwicklung
Die öffentlich-rechtlichen Sender stoßen bei ihren IPTV- oder Download-Angeboten vor allem aufgrund der Urheberrechte sowie alten Lizenzverträgen auf Probleme.
Das ZDF könne deshalb derzeit nur etwas mehr als ein Viertel seiner vorhandenen Bewegtbilder ins Internet stellen, sagte der Redaktionsleiter Neue Medien des Mainzer Senders, Jürgen Kleinknecht, am Dienstag auf dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland. Nach Angaben von Tilo Barz, der beim Hessischen Rundfunk die Multimedia-Abteilung leitet, haben die einzelnen ARD-Anstalten unterschiedliche Vertragswerke. So sei es derzeit praktisch unmöglich, Internetnutzern ein Video-Archiv anzubieten, aus dem Sendungen aus den vergangenen Jahrzehnten abgerufen werden könnten. Die Nachverhandlungen mit Autoren, Produzenten und anderen Rechteinhabern verursachten zudem hohe Kosten.
Quelle: http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=18729&mode=thread&order=0&thold=0













Kellner (29. July 2007, 09:11)
Es gehört nicht zu den Aufgaben des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks, ein Online Archiv anzubieten. Es gehört auch nicht zu den Aufgaben des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks IPTV zu betreiben. Die Grundung von neuen Kanälen, speziell für die Angebote des Monopolisten Telekom ist äußerst bedauerlich.