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Gemeinsamer IPTV-Standard

via http://de.internet.com/index.php?id=2044472&section=Marketing-News

Fünf große japanische Elektronikkonzerne (Matsushita Electric Industrial, Sony, Sharp, Toshiba und Hitachi. haben sich zusammengeschlossen, um einen gemeinsamen Standard für die IP-basierte Fernsehübertragung zu entwickeln.

Die Partner wollen in ihrer Zusammenarbeit eine komplette Plattform für IPTV schaffen. Dazu gehören neben Security-Features und der DRM-Technologie auch die zugehörigen Netzwerkprotokolle und ein Betriebssystem für Endgeräte. Der Standard soll außerdem so gestaltet sein, dass Content-Anbieter möglichst leicht interaktive Programme erstellen können, die TV-Inhalte direkt mit anderen Angeboten und Diensten im Internet verknüpfen.

Die Mitglieder des Konsortiums versprechen sich die besten Möglichkeiten aus einem offenen Standard. Als Basis der neuen Plattform soll deshalb das Betriebssystem Linux dienen. Die Arbeiten an der gemeinsamen Technologie sollen im kommenden Frühjahr weitgehend abgeschlossen sein. Der Einsatz des System ist allerdings zunächst nur in Japan geplant.

Dass ein einheitlicher IPTV Standard von äußerster Wichtigkeit ist, ist klar. Auf dem Gebiet der Videoformate haben sich bereits H.264 und VC-1 fast schon etabliert, bei Set-Top-Boxen, Middlewares, TV-Browsern etc. sieht das allerdings ganz anders aus. Aus diesem Grund wurde auch seitens der Bundesnetzagentur der Wunsch nach offenen und gemeinsamen Standards geäußert, um sowohl das Leben der Kunden als auch der Produzenten zu erleichtern

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3 Kommentare »

  • Stephan (4. August 2006, 22:53)

    Die Japaner haben es begriffen. Die drücken dann mit einem runden Gesamtpacket in den Markt. Mit Haarspalterei kommt nämlich nicht mehr wirklich weit.

    Der Kunde wird auch beim TV König, das finde ich gut.

  • Florian (5. August 2006, 10:28)

    ich hoffe nur, dass durch die beiden, wohl unterschiedlichen, plattformen in deutschland (telekom, hansenet) es für neue anbieter trotzdem möglich wird interaktive dienste zu starten. denn das ist ja eigentlich der große benefit von IPTV. wäre natürlich mist, wenn solche dienste nur mit einer plattform funktionieren würden. denke mal, so genau weiß keiner wie und wo das hinführen wird…

  • Stephan (6. August 2006, 10:53)

    Es führt zu abgeschottenten Märkten. Totale Abgegrenztheit, für jedes DRM ein anderes Gerät.

    Spätestens wenn du deinen Nachbar nach seiner Reciever-Seriennummer fragen must, damit du ihm deine Aufzeichnung auf DVD übergeben kannt, ist was schief gelaufen.

    Warum funktioniert mp3? Du kannst es überall abspielen. Du kannst es weitergeben, du hast die Kontrolle über den Inhalt.

    Bei DVDs hört der Spass beim Regionalcode auf. Da kannst du den Film von deinem asiatischen Mitbewohner nicht mal eben schauen. Es seih denn, du setzt auf Player die den Regionalcode nicht beachten.

    Da wird eine Menge Geld in die Abgrenzung und Abschottung gesteckt, dem Kunden soll die Nutzungsart vorgeschrieben werden. Das ist nicht gut. Digitale Daten sind da um kopiert zu werden, dass ist gerade die Eigenschaft von Daten. Kopierbarkeit. Wenn das nicht mehr gegeben ist, dann verlieren Daten ihren Sinn.

    Es kommt eben auf die Blickrichtung an. Entweder du bist Inhalteanbieter oder Konsument. Beide verbindet etwas, doch über das “wie” sind sie sich nicht einig, weil sie miteinander nicht reden.

Was meinen Sie dazu: