Der Wunsch nach offenen Standards
Vom: 26 Jul 2006 Hardware tagged mitDie Bundesnetzagentur fordert die Festlegung auf einen offenen Standard bei IP Set-Top-Boxen bis Juni 2007. Man wolle verhindern, dass künftig eine Vielzahl von Decodern nötig ist, um verschiedene IPTV Angebote und Sendungen zu empfangen. “Drei oder vier Set-Top-Boxen, das kann nicht innovativ sein”, so Matthias Kurth, Chef der Bundesnetzagentur. “Die Nutzer dürfen nicht durch die Technik in ihren Wahlmöglichkeiten im Internet blockiert werden.”
Momentan verwenden die Anbieter noch verschiedene Standards, es ist also nicht möglich bspw. mit den Boxen von Hansenet, das Angebot der Telekom zu empfangen bzw. zu entschlüsseln und andersrum.
Quelle: http://www.faz.net/d/invest/meldung.aspx?id=29927682
Eingeordnet unter: IPTV, DSL, Fernsehen, Medien, Set-Top-Box, Telekom
Vom: 26 Jul 2006

Tjo…da sind die Damen und Herren aber spät dran. Wenn das so weiter geht, gibt es vielleicht noch eine digitale Spaltung?
richtig. hätte man sich nicht schon vorher darüber gedanken machen können? denn auch für anbieter von interaktiven diensten heisst das, dass viele unterschiedliche systeme unterstützt werden müssen. im internet ist man ja es fast schon gewohnt mehrere browser und betriebssystem anzutreffen, aber wenn die set-top-box nicht kompatibel ist, ist das schon ärgerlich.
[...] Dass ein einheitlicher IPTV Standard von äußerster Wichtigkeit ist, ist klar. Auf dem Gebiet der Videoformate haben sich bereits H.264 und VC-1 fast schon etabliert, bei Set-Top-Boxen, Middlewares, TV-Browsern etc. sieht das allerdings ganz anders aus. Aus diesem Grund wurde auch seitens der Bundesnetzagentur der Wunsch nach offenen und gemeinsamen Standards geäußert, um sowohl das Leben der Kunden als auch der Produzenten zu erleichtern [...]